Research Projects (2012)
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| Title | Abstract |
Start
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End |
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Diagnostik der Tumorheterogenität – ein neuer Steuerfaktor für die Therapie des Dickdarmkarzinoms?
(details) |
Das Kolonkarzinom ist weltweit eine der häufigsten Krebserkrankungen, die trotz Fortschritte in der Behandlung nach Ausbildung von Metastasen fast immer zum Tod führt. Gemäß internationalen Standards ist derzeit die pathohistologische Untersuchung entscheidend für das therapeutische Vorgehen. Für Patienten in fortgeschrittenen Tumorstadien wurden kürzlich Therapien verfügbar, die auf den Mutationsstatus des Tumors ausgerichtet sind, jedoch eine mögliche Tumorheterogenität nicht berücksichtigen. Derzeit nicht detektierte Tumorklone werden für das oft fehlende Therapieansprechen und die Tumorprogression verantwortlich gemacht. Das beantragte Projekt soll durch Anwendung neuer sensorischer Verfahren zur kosteneffizienten und verlässlichen Bestimmung der genetischen Diversität von Dickdarmkarzinomen beitragen. Mittels statistischer Verfahren und bioinformatischer Analyse der genetischen Profile werden die Häufigkeit sowie die prognostische Bedeutung der Tumorheterogenität für das biologische Verhalten der Tumore sowie ihr Ansprechen auf spezifische onkologische Therapien ermittelt. Durch spezielle, an der TUG entwickelte Visualisierungstechniken wird die erhobene Datenfülle für Pathologen und klinische Onkologen verständlich und verwertbar gemacht. Eine umfassende genetische Tumoranalyse setzt das vollinhaltliche Einverständnis des Patienten voraus, welches untrennbar mit dem Verständnis und der Zustimmung zu den hierzu verwendeten Methoden verbunden ist. Ein weiteres Projektziel ist daher die Untersuchung von Erwartungen und Hoffnungen aber auch von Vorbehalten bzw. Befürchtungen, die in die Beratung und Aufklärung des Patienten Eingang finden sollen und die die unterschiedlichen Einstellungen der Patienten zu den diagnostischen Verfahren berücksichtigen. Diese neuen Diagnoseverfahren werden ein Ansprechen auf eine Therapie wesentlich gezielter voraussagen können als die derzeitigen Methoden, den Patienten Nebenwirkungen unwirksamer Medikamente ersparen und damit nicht zuletzt zu einer Kostenreduktion im Gesundheitssystem beitragen. | 2012 | 2014 |
